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50 Jahre Reservistenkameradschaft Oberdachstetten Marktbergel

wir feiern im „kleinen Rahmen“


Im Zeichen des Erinnerns stand die 50-Jahrfeier der RK Oberdachstetten-Marktbergel. Zum Auftakt marschierte ein Ehrenzug in Kompaniestärke zum Kriegerdenkmal in Marktbergel. Dort gedachte man der seit Gründung der Kameradschaft verstorbenen Kameraden und Fördermitgliedern. Der Vorsitzende Heinz Schächer würdigte die weltweit für den Frieden verstorbenen und gefallenen Menschen und legte zum Gedenken einen Kranz nieder. Der Posaunenchor spielte, die Böllerschützen gaben Salutschüsse ab und die Fahnenabordnungen der Ortsvereine umrahmten die Veranstaltung. Bei der Feier im Schützenheim lobten Marktbergels Bürgermeister Dr. Manfred Kern und Oberdachstettens Rathauschef Martin Assum die RK für ihr langjähriges Wirken. Bekanntlich kommen Berg und Tal  nie, aber die Menschen zusammen. Im Fall der RK Oberdachstetten-Marktbergel bewahrheitet es sich besonders, so Martin Assum, die Kameraden aus Marktbergel  leben im Tal der Frankenhöhe und im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim  und die Kameraden aus Oberdachstetten  oben auf der Frankenhöhe und im Landkreis Ansbach. Es ist zwar selten aber es klappt seit 50 Jahren hervorragend. Pfarrer Dirk Brandenberg trug mit seiner Gitarre "Jesus Christus segne dich", einen musikalischen Gruß, vor. Der stellvertretende Landesvorsitzende, Manfred Stange, ging auf die 42000  Mitglieder starke Landesgruppe Bayern ein, deren zukünftige Stärke von der Zukunft der Bundeswehr abhängig sei. Er streifte die derzeitige Verteidigungspolitk und beurteilte die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht als notwendig. Er überreichte der Kameradschaft den Ehrenschild der Landesgruppe und ehrte den

Vorsitzenden Heinz Schächer für seine Leistungen im Reservistenverband mit der Bundesverdienstmedaille in Gold. Der Bezirksvorsitzende, Reinhard Gernandt, überreichte das Ehrenschild der Bezirksgruppe. Er zollte der RK  seinen persönlichen Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit. Die RK war stets eine der aktivsten in Mittelfranken und er wünschte sich ein " weiteres Mitmachen, so lange ihr noch könnt". Auch der Bezirksorganisationsleiter, Dieter Hummel, bezeichnete den Jubilar als " feste Stütze der Kreisgruppe, die die Kameradschaft hochhält". Heinz Schächer erinnerte  an die ersten Tage der RK, die zur Zeit 72 Mitglieder hat - und im Verlauf der Veranstaltung um ein weiteres anwuchs. Sein Stellvertreter und RK Ehrenvorsitzender ,Holger Distler, gab einen kurzweiligen, mit Anekdoten geschmückten Bilderrückblick. Aus der 13-bändigen Vereinschronik des seit 40 Jahren amtierenden Schriftführers Robert Krusche - er wurde zum Ehrenmitglied ernannt- konnte sich Distler gut bedienen. Die monatlichen Treffen waren geprägt von der Sicherheitspolitik, der militärischen Weiterbildung und der Kameradschaftspflege. Die praktischen Fertigkeiten vertieften die Kameraden bei den jährlichen, militärischen Wettkämpfen auf Bezirks- Kreis- und RK-Ebene, an den Schulschießen und Ausbildungstagen. Darüber hinaus pflegte die RK den Kontakt zu der aktiven Truppe direkt vor Ort und auf den Übungsplätzen Grafenwöhr, Hohenfels und Hammelburg. Seit 1977 besteht eine Patenschaft mit den US-Soldaten dem 1./6. Infanterieregiment und freundschaftliche Beziehungen zu den in Illesheim stationierten Hubschraubereinheiten.  Über Jahre hinaus zog es die Mitglieder in den hohen Norden. An den Standorten in Neustadt-Holstein, Liszt auf Sylt, Kiel und in Plön lernte man die Marine kennen. 1991 unterstütze die Kameradschaft die Rußlandhilfe der Stadt Erlangen und sammelt 7,5 Tonnen Lebensmittel für ein Kinderkrankenhaus in Wladimir und 1992 den Maltäser Hilfsdienst mit Lebensmitteln für die Bevölkerung von Moskau. Bei  den Benefizkonzerten des Soldatenhilfswerks in Ansbach übernahm die RK stets die Bewirtung der Gäste. Die RK eigene Feldküche steht  am " Tag der Reservisten  " und bei Großveranstaltungen unter Dampf. Auch die zivil-militärische Weiterbildung kam nicht zu kurz. So übte man gemeinsam mit Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und dem Roten Kreuz. Die Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge  und die Abordnungen mit Ehrenposten am Volkstrauertag in Burgbernheim , Marktbergel und Oberdachstetten  sind für die RK selbstverständlich. Doch was wäre eine Feier ohne verdiente Kameraden zu ehren. Für zehn Jahre beim Reservistenverband wurden Gerd Klar und Albert Rettenbacher geehrt. Seit 25 Jahren dabei sind Walter Endress, Thomas Frühwirth und Stefan Rückert. Für 40 Jahre wurden  Uwe Beck, Richard Binder, Holger Distler und Karl-Friedrich Mossmeyer geehrt, für 50 Jahre Horst Frühwirth und Georg Wittmann.  Die Ehrennadel  des Bezirks in Bronze erhielten Heinz Kuschel, Manfred Steinmetz und Albert Rettenbacher. In Silber wurde die Auszeichnung  Bernd Finkenberge, Willi Grometer und Norbert Wirth verliehen.

 

Bild 1 zeigt das Kriegerdenkmal Marktbergel, die beiden Ehrenposten v. lks. Norbert Wirth und Gerhard Feinauer sowie v. lks. 1. Vors. Heinz Schächer und Schriftführer Robert Krusche

Bild 2 zeigt Pfarrer Dirk Brandenberg mit Gitarre

Bild 3 zeigt die Geehrten v. lks. Heinz Kuschel, Matthias Lucke, Holger Distler, Willi Grometer, Norbert Wirth, Albert Rettenbacher, Manfred Stange, Bernd Finkenberger, Manfred Steinmetz, Heinz Schächer, Reinhard Gernandt, Herbert Kuch und Dieter Hummel.

 

 

 




  

 

 

 
 

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